Aufnahmekriterien / Zielgruppe

 

In der „Kinderheimat“ können bis zu 8 Kinder / Jugendliche ab 3 Jahren beiderlei Geschlechts aufgenommen werden.

Deren Familie oder Elternteile ausgefallen sind oder bei welchen milieubedingte Entwicklungs- und Persönlichkeitsdefizite vorliegen und deshalb nicht in ihrem bishärigen Lebensumfeld verbleiben können.

Deren Erziehung und Entwicklung auch mit stützenden und ergänzenden Hilfen in der Herkunftsfamilie nicht sichergestellt werden kann.

Deren Unterbringung nach einer Entlassung aus der Kinderpsychiatrie angezeigt ist.

Deren Herkunftsfamilie durch intensive Elternarbeit unterstützt und befähigt werden müssen, die Erziehung ihrer Kinder wieder zu übernehmen.

Die so verhaltensauffällig (z.B. ADHS) sind, dass sie ausreichend qualifizierte Betreuung benötigen.

Die aufgrund ihrer tief greifenden emotionalen Schwierigkeiten konstante qualifizierte Bezugspersonen brauchen.

Die in ihrer Entwicklung so erheblich beeinträchtigt sind, dass nur eine kontinuierliche Förderung als erfolgreich angesehen werden kann.

Unter besonderen Umständen können auch Kinder bzw. Jugendliche anderen Alters aufgenommen werden, wenn sie in die jeweilige Familienstruktur der „Kinderheimat“ integriert werden können. So müssen z. B. Geschwister nicht getrennt werden.

Der Familiencharakter unserer Einrichtung und die entwicklungsfördernde Beziehungskontinuität sind elementare Bausteine unserer Arbeit.

In Hinblick auf die zu erwartenden Entwicklungsprozesse ist eine möglichst frühzeitige Aufnahme anzustreben.

Aus fachlichen und räumlichen Gründen können nicht aufgenommen werden:

Kinder bzw. Jugendliche, die

  • einer multidisziplinären, diagnostischen Abklärung oder Intensivtherapie bedürfen
  • heilpädagogischen oder therapeutischen Hilfebedarf haben
  • ein delinquentes Verhalten aufzeigen
  • an schweren chronischen oder psychiatrischen Erkrankungen leiden
  • schwer geistig und/oder körperlich behindert sind
  • eine Suchtmittelabhängigkeit besteht
  • akut suizidgefärdet sind