Kurzkonzeption

Die „Kinderheimat“ versteht sich als eingruppige familienähnliche, stationäre, sozialpädagogische Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe. Sie ist ganzjährig geöffnet.

  

 

Aufnahmekriterien:

Es können bis zu 8 junge Menschen beiderlei Geschlechts ab 3 Jahren aufgenommen werden, bei denen milieubedingte Entwicklungs- und Persönlichkeitsdefizite vorliegen und deshalb nicht in ihrem bisherigen Lebensumfeld verbleiben können.

Unter besonderen Umständen können auch Kinder unter 3 Jahren aufgenommen werden, wenn sie in die Familienstruktur der Kinderheimat integriert werden können. So müssen z.B. Geschwister nicht getrennt werden.

 

Betreuungsangebot:

Die Kinderheimat bietet jungen Menschen eine altersentsprechende und gegenüber dem bisherigen Milieu eine kompensatorische Lebensumwelt an, um Sozialisationsdefizite auszugleichen und psychosoziale Fehlentwicklungen zu verhindern und abzubauen.

Der individuellen Problematik der jungen Menschen begegnet die Einrichtung im intensiven Miteinander mit fachspezifischen, eng in die pädagogische Arbeit eingebundenen Methoden.

 

Betreuungsaufgabe und Ziel:

Das leibliche, geistige und seelische Wohl der jungen Menschen zu gewährleisten und das Recht auf Erziehung und (Aus)-Bildung zu sichern.

In Zusammenarbeit mit allen beteiligten Personen regelmäßig zu überprüfen, ob eine Rückführung der Minderjährigen in die Herkunftsfamilie möglich ist, die Hinführung zu einer eigenständigen Lebensführung anzustreben ist, oder eine andere Maßnahme notwendig wird.

 

Betriebserlaubnis:

Erteilt gemäß § 45 des Sozialgesetzbuches (SGB), Achtes Buch (VIII), von der Regierung von Schwaben.

 

Tagessatz:

Auf Anfrage / laut Vereinbarung mit der Entgeltkommission Südbayern

 

Team zur Betreuung und Förderung:

In der Einrichtung sind heilpädagogische/sozialpädagogische Fachkräfte, unterstützt durch eine pädagogische Hilfskraft, tätig. Begleitend stehen ein Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, eine Ergotherapeutin und ein Supervisor dem Hause zur Seite.