Grundgedanke:

„Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschafts-fähigen Persönlichkeit.“ – So steht es schon im KJHG § 1 Abs. 1.

 

Die Familie bietet hierfür in einem geschützten Rahmen die beste Grundlage.

Leider hat nicht jedes Kind bzw. jeder Jugendliche, sei es wegen Überforderung, Not, Krankheit, Trennung oder Verlust eines Elternteils, die Chance einer positiven Entfaltungsmöglichkeit.

 

Erfahrungen mit solchen Schicksalen und deren Auswirkungen auf Kinder und Angehörige habe ich schon während meiner Kindheit, Berufsausbildung und Tätigkeit im elterlichen und einigen Jahren gemeinsam geführten „Pflegenest“ gemacht. In diesem wurden Tages-, Wochen- und Vollzeitpflegekinder in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Mindelheim und der Stadt Bad Wörishofen betreut.

Im Anhang (letztes Blatt) „Vom Pflegenest zur Kinderheimat“ erzählt meine Pflegeschwester Erika aus dieser Zeit.

 

Weil ich, Karin Manuela Tinzmann-Rosenberg, geboren 1968, staatlich anerkannte Erzieherin und Hauswirtschafterin, diesen Kindern / Jugendlichen ein zweites Zuhause geben möchte, in dem sie sich geborgen fühlen können, habe ich am 01.10.1998 die „Kinderheimat“ zu meiner Lebensaufgabe gemacht.

 

In guter, familiärer Atmosphäre möchte ich nicht nur das leibliche, geistige und seelische Wohl der jungen Menschen gewährleisten, sondern sie gemeinsam mit meinem Fachteam auf ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben vorbereiten.

 

Mein Ehemann, Thomas Rosenberg, geboren 1964,

von Beruf Rettungsassistent, teilt meine Einstellung und unterstützt mich außerhalb seiner Berufstätigkeit als Hausvater tatkräftig.

 

Auch unsere drei Kinder, Nicole, geboren 1986, Wolfgang (1989) und Ronja (1992) freuen sich, mit den uns anvertrauten Kindern Gemeinschaftliches zu erleben.

 

Ich würde mich freuen, wenn auch Sie uns Ihr Vertrauen schenken würden.